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Wie möchte ich meine berufliche Zukunft gestalten?

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Ein Beitrag von Alina Shalin Gutsell,
Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement.

Ganze 12 Jahre habe ich daraufhin gearbeitet – das Abitur. Nun kann ich mit Stolz mein Abiturzeugnis in den Händen halten und von mir behaupten: „Ich habe es geschafft!“. Doch ich stand plötzlich vor einer ganz neuen großen Herausforderung: Ich habe zwar mein Abitur in der Tasche, aber was nun? Wie geht meine berufliche Zukunft weiter? Was passt zu mir? Was macht mir Spaß? Viele Fragen wie diese gingen mir durch den Kopf.

Viele Möglichkeiten – lange Recherche

Mir stehen viele Türen offen, doch gerade das überforderte mich. In den 12 Jahren Schulzeit, stand der Abschluss an erster Stelle und verdrängte die Frage wie es danach weitergehen soll. Ich begann daher schon ziemlich früh mit der Recherche. Ein Studium kam für mich vorerst noch nicht in Frage, ich wollte gerne meine eigenen Erfahrungen im Berufsleben sammeln. Deshalb hieß es, etwas Praktisches musste her …!

Da mir mein Betriebspraktikum als Immobilienkauffrau, welches ich vor ein paar Jahren absolvierte, sehr gut gefallen hatte, bewarb ich mich zuerst in diese Richtung. Doch ich merkte schnell, dass sich mein Blick durch das Praktikum in diese eine Richtung verfestigte und versuchte daher meine Suche zu erweitern. Ich wollte mich bei der Recherche nicht nur auf einen Bereich spezialisieren, da es sicherlich noch einige andere Berufe gibt, die zu mir als Person passen und die mir gefallen.

Ich kam schließlich auf das Berufsbild der Kauffrau für Büromanagement, da die Anforderungen zu meinen Interessen und Fähigkeiten passten. Die Aufgaben ähnelten denen der Immobilienkauffrau, jedoch sind meine Möglichkeiten nach der Ausbildung größer, da ich mich dabei nicht auf den Bereich der Immobilien beschränke.

Das Bewerbungsverfahren

Bei der Suche stieß ich dann auf agiles. Da mein erster Eindruck, den ich von der Website der Firma gewonnen hatte, sehr positiv war, begann ich mit dem Erstellen meiner Bewerbung.

Schnell bekam ich eine Einladung zu einem Auswahlverfahren. Dieses begann mit einem schriftlichen Test, in dem mein Wissen über die Firma und andere Bereichen wie Englisch, Deutsch, Mathe und Allgemeinwissen abgefragt wurde. Aber auch Fragen über mich und meine Person wurden gestellt. Anschließend hatte ich ein persönliches Gespräch mit der Geschäftsführung. Über meinen Erfolg an diesem Tag war ich mir unsicher, jedoch erhielt ich schon schnell eine weitere Einladung zu einem zweiten Gespräch und die Zusage für den Ausbildungsplatz. Freude und Erleichterung kamen auf.

Der erste Tag bei agiles

Die Aufregung ist groß – Der erste Tag steht bevor. Wieder gingen mir viele Sachen durch den Kopf, denn ein neuer Lebensabschnitt begann. Alles war ganz neu, doch trotzdem fühlte ich mich wohl. Dazu trug vor allem der freundliche Empfang von uns Azubis, Studenten und Praktikanten bei. Spätestens mit dem gemeinsamen Mittagessen war die Aufregung und Anspannung gelöst.

Die Zeit der Eingewöhnung 

Die erste Zeit diente zum Kennenlernen. Zum Kennenlernen der Firma, der Kollegen, des Arbeitsplatzes und zum Kennenlernen des Arbeitsablaufes allgemein. Das war schon eine ziemliche Umstellung für jemanden, der gerade noch zur Schule gegangen ist. Jedoch lebte ich mich schon sehr schnell gut ein.

Ein Grund dafür war beispielsweise, dass wir in den ersten Wochen immer mal wieder Termine mit jeweils anderen Kollegen hatten, an denen uns viel Neues über die Firma erzählt wurde. Dies lief so ab, dass sie sich bei uns als Person vorgestellt haben und ihren Bereich erläutert haben. Danach gab es meist noch eine kleine Vorstellungsrunde, in der auch wir noch ein wenig über uns und unsere Erwartungen erzählen konnten.

Nachdem wir uns also alle einander vorgestellt hatten, wurde uns erzählt worauf sich agiles genau spezialisiert, welche Aufgaben, Produkte, Programme und Bereiche es gibt. Das hat mir am Anfang super weitergeholfen, das komplexe Thema der Firma zu verstehen. Uns wurde zwar oft thematisch das Gleiche erzählt, jedoch immer aus anderen Perspektiven und das war sehr hilfreich.  Außerdem lernte man dadurch auch gleich die Kollegen besser kennen.

Wachsende Verantwortung

Mein Tagesablauf am Anfang bestand überwiegend aus kleineren Aufgaben und dem Zugucken und Zuhören meiner Ausbilderin. Doch mit den Tagen kamen immer mehr und immer verantwortungsvollere Aufgaben hinzu und ich bin gespannt was mich in Zukunft noch erwarten wird!