women-in-it-agiles

„Ich würde jeder Frau empfehlen, einen Beruf in der IT zu wählen“

Gabi-rund-300px




Gabriela Schönmann ist bereits seit langer Zeit als Sales & International Partner Manager bei agiles tätig. Im Rahmen unserer Reihe women@agiles berichtet sie, wie sie in die IT-Branche gekommen ist und warum sie jeder Frau empfehlen würde, einen Beruf in der IT zu wählen. 

Wie bist du zu deinem Job in der IT gekommen?

Ich habe ein duales Studium der Betriebswirtschaft absolviert. Während meiner Studienzeit durfte ich auch an dem Unterrichtsfach Informatik teilnehmen. Damals war es nicht unbedingt das Fach, in dem ich glänzen konnte und somit hätte ich nie gedacht, dass ich jemals in dieser Branche arbeiten würde.

 

Allerdings stellte ich während meiner Praxiszeit im Unternehmen fest, dass es mir sehr viel Spaß brachte Lösungen zu suchen, die zu einer Prozessoptimierung führen und Arbeitsabläufe verkürzen. Diese Anpassung von Arbeitsprozessen hatte aber schon damals – als es noch Software-Lösungen auf DOS-Ebene gab – ganz viel mit IT zu tun. Obwohl noch gern via FAX kommuniziert wurde, ging nichts ohne die IT.

 

Außerdem stellte ich fest, dass es mir Freude bereitete, anderen Kollegen zu zeigen, wie mit der Software gearbeitet wird. Damit war der Grundstein dafür gelegt, dass meine nächste Arbeitsstelle nach Beendigung des Studiums die Möglichkeit einer Schnittstellen-Position zwischen Software und Anwender bieten sollte. Und wo war dies am ehesten möglich? Wie ich schnell feststellte: In einem Systemhaus.

 

Das war mein Beginn als Beraterin für eine Softwarelösung in einem Unternehmen. Dort arbeiteten zwar 150 Mitarbeiter, aber lediglich 15 davon waren Frauen – und die meisten von ihnen arbeiteten im Sekretariat oder Marketing. Als erste und einzige Frau in einer Abteilung mit 8 Männern und dazu Entwicklern musste ich ganz schnell feststellen: die ticken anders, aber sie sind fantastisch!

Welche Aufgaben übernimmst du bei agiles?

Obwohl ich bei agiles als Beraterin gestartet bin und später als Projektleiterin weitergemacht habe, bin ich heute auf nationaler Ebene für den Vertrieb zuständig und auf internationaler Ebene für die Zusammenarbeit mit anderen Microsoft-Partnern verantwortlich. Eine Aufgabe, die vieles erfordert, wie die Kenntnis der Softwarelösung, Kenntnisse des Marktes und sprachliche Fähigkeiten. Vor Publikum zu reden oder mit unbekannten Kunden und Interessenten zu sprechen sollte auch kein Problem sein. Allerdings habe ich dies nicht einfach so „mitgebracht“, ich habe es im Laufe der Zeit erlernt.

Was gefällt dir an deinem Job besonders?

An diesem Job gefällt mir ganz vieles. Ich wüsste gar nicht, wo ich zuerst anfangen sollte – aber ich versuche es: Es ist ein unheimlich schnell wechselndes Geschäft somit ist es auch sehr abwechslungsreich.

 

Man hat die Möglichkeit in viele spannende Unternehmen reinzuschauen und Einblicke darüber zu erhalten, wie sie funktionieren und welche Probleme sie haben. Dann gemeinsam eine Lösung zu erarbeiten und erfolgreich einzuführen ist immer ein Highlight. Das i-Tüpfelchen ist für mich darüber hinaus, so viele unterschiedliche Menschen aus verschiedenen Ländern kennenzulernen.

Empfiehlst du auch anderen Frauen, einen Beruf in der IT zu wählen?

Ich würde jeder Frau empfehlen, einen Beruf in der IT zu wählen. Erstens sehe ich die IT als eine Branche der Zukunft, die so viele Wege, Richtungen und berufliche Möglichkeiten bietet, wie keine andere. Es wird nie langweilig, weil immer wieder neue Softwarelösungen oder neue Programme auf den Markt kommen. Hier gibt es viele Weiterbildungsmöglichkeiten.

 

Auch die Zusammenarbeit mit (in der Regel nach wie vor) überwiegend männlichen Mitarbeitern empfinde ich als angenehm und sehr fröhlich. Spaß bei der Arbeit ist auf jeden Fall gegeben und das ist für mich mit das Wichtigste – denn letztlich verbringt man sehr viel Zeit am Arbeitsplatz.

Ihnen hat dieser Artikel gefallen? Lesen Sie weitere Artikel aus unserer women@agiles Reihe.