Frau arbeitet zu Hause an einem Laptop

Produktiv im Home-Office arbeiten: Tipps und Tricks für Ihren Erfolg

Von zu Hause arbeiten – vielleicht haben Sie auch schon einmal mit dieser Vorstellung geliebäugelt. Es klingt ja auch so herrlich bequem. Sie könnten etwas länger schlafen, weil Sie sich den Weg zur Arbeit sparen. Bei schönem Wetter könnten Sie die Mittagspause auf dem Balkon oder im Garten verbringen. Sie könnten in der Jogging-Hose am Schreibtisch sitzen. Oder gleich von der Couch aus arbeiten.

Warum manche dieser Ideen tückisch sind und mit welchen Tipps und Tricks Sie produktiv im Home-Office arbeiten können, verraten wir Ihnen in unserem Blog.

Fester-Arbeitsplatz

1. Richten Sie sich einen festen Arbeitsplatz ein.

Sie brauchen kein Arbeitszimmer, um produktiv von zu Hause arbeiten zu können. Aber Sie sollten sich einen festen Arbeitsplatz einrichten. Wählen Sie einen Raum, bei dem Sie die Türe schließen können. Das ist wichtig für eine ruhige und ungestörte Arbeitsatmosphäre. Egal ob im Wohnzimmer, in der Küche oder im Schlafzimmer, ein Arbeitsplatz sollte immer signalisieren, dass dort gearbeitet wird.

Wenn Sie am Esstisch arbeiten, sorgen Sie dafür, dass er zum Arbeitsstart aufgeräumt ist. Räumen Sie Ihre Arbeitsunterlagen aber auch abends zur Seite. Grenzen sind wichtig, gerade im Home-Office. Deswegen sollten Sie auch nicht auf der Couch oder im Bett arbeiten. Denn das sind wichtige Rückzugs- und Entspannungsorte.

Noch ein kleiner Tipp aus eigener Erfahrung: Sollten Sie in der Küche arbeiten, setzen Sie sich mit dem Rücken zum Kühlschrank. Die Versuchung, sich immer wieder etwas zu Essen zu holen, ist sonst einfach zu groß.

Anregendes Arbeitsumfeld

2. Schaffen Sie sich ein anregendes Arbeitsumfeld.

Achten Sie darauf, dass möglichst viel Tageslicht auf Ihren Schreibtisch fällt. Das erhöht die Produktivität. Auch der Blick ins Grüne steigert die Konzentration. Eine angenehme Raumtemperatur und gelegentliches Stoßlüften für frische Luft sind ebenfalls förderlich.

Stellen Sie sich eine Flasche Wasser oder eine Kanne Tee in Reichweite, vielleicht auch ein paar gesunde Snacks. Für gute Laune und Inspiration können außerdem ein schönes Foto oder ein Lieblingsspruch sorgen. Der spannende neue Krimi hat auf Ihrem Schreibtisch aber nichts zu suchen. Das bringt uns zum nächsten Punkt:

Konzentration auf die Arbeit

3. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Arbeit und vermeiden Sie Ablenkungen.

Die Versuchung, nur mal eben schnell die Wäsche abzuhängen oder den Müll rauszubringen, mag groß sein. Lassen Sie es bleiben. Der Haushalt sollte warten. Im Büro würden Sie sich schließlich auch nicht damit aufhalten. Machen Sie die Türe hinter sich zu und Ihrer Umwelt bewusst, dass Sie jetzt nicht ansprechbar sind.

Seien Sie ehrlich zu sich selbst. Denn Sie wissen am besten, was Ihre Konzentration stört. Wenn Ihr Hund Sie ablenkt, sollte er draußen bleiben. Stellen Sie außerdem im Vorfeld sicher, dass Sie alles vor Ort haben, was Sie zum Arbeiten brauchen und dass die Technik funktioniert. Tipps zum Home-Office mit Kindern finden Sie zum Beispiel hier.

Pausen-machen

4. Vergessen Sie nicht, Pausen zu machen.

Der Vormittagskaffee mit den Kollegen, das Mittagessen in der Kantine oder im Restaurant – Pausen gehören zum Büroalltag dazu. Dagegen kann es zu Hause schwer sein, sich an feste Pausenzeiten zu halten. „Das kann ich doch noch schnell fertig machen“, denken Sie sich vielleicht und schon ist wieder eine dreiviertel Stunde vergangen.

Doch Pausen sind wichtig, sowohl für Ihre Produktivität als auch für Ihre Gesundheit. Gönnen Sie Ihren Augen eine Bildschirmpause, tanken Sie etwas frische Luft, lassen Sie sich Zeit für Ihr Mittagessen und genießen Sie es ganz bewusst, statt es vor dem Laptop in sich hineinzuschlingen. Wenn Sie dazu neigen, Pausen zu vergessen, kann es hilfreich sein, sich zur Erinnerung einen Wecker zu stellen.

Struktur

5. Strukturieren Sie Ihren Arbeitstag.

Priorisieren Sie Ihre Aufgaben und machen Sie sich To-do-Listen für Ihren Arbeitstag. So können Sie sich auf die wichtigen Aufgaben konzentrieren und Ihren Fortschritt kontrollieren. Unabhängig davon, ob Sie zu den Kernzeiten erreichbar sein müssen oder sich Ihren Arbeitstag relativ frei einteilen können – definieren Sie eine Uhrzeit, zu der Sie Ihre Arbeit beginnen und beenden.

Bleiben Sie diszipliniert und halten Sie diese Routine ein. Legen Sie sich eine Excel-Tabelle an, in der Sie Ihre Arbeitszeiten festhalten. Struktur tut gut. Jeden Vormittag zu einer anderen Zeit anzufangen ist genauso wenig zu empfehlen, wie abends regelmäßig Überstunden zu machen.

Wenn Sie Home-Office und Kinderbetreuung unter einen Hut bringen müssen, kann sich Ihr Arbeitsrhythmus natürlich verschieben. Kommunizieren Sie daher unbedingt, wann Sie arbeiten und erreichbar sind, damit es nicht zu Missverständnissen kommt. Denn:

Kommunikation

6. Kommunikation ist das A und O.

Die Möglichkeiten der modernen (Informations-)technik sind vielfältig. Machen Sie Gebrauch davon! Ob per Telefon, E-Mail, Chat, Video-Anruf oder Online-Meeting, besprechen Sie sich mit Ihrem Team und stimmen Sie Ihre Aufgaben ab.

Bedenken Sie, dass Mimik, Gestik oder Tonfall beim Kommunizieren eine wichtige Rolle spielen. Botschaften können anders wirken, wenn visuelle oder akustische Hinweise fehlen. Fragen Sie im Zweifelsfall lieber einmal mehr nach oder wählen Sie einen Kommunikationskanal, der weniger anfällig für Missverständnisse ist.

Ein praktisches Tool für Zusammenarbeit und interne Kommunikation ist Microsoft Teams. Damit lassen sich zum Beispiel Meetings einfach online abhalten und aufzeichnen. So bleiben auch Kollegen, die nicht an der Besprechung teilnehmen konnten, auf dem neusten Stand. Aufgrund der aktuellen Situation stellt Microsoft die App für die nächsten sechs Monate kostenlos zur Verfügung. In unserem Artikel zu Microsoft Teams finden Sie mehr Informationen.

Kontakt

7. Bleiben Sie in Kontakt mit Ihren Kollegen.

Der Austausch mit dem Team ist wichtig, nicht nur aus organisatorischer, sondern auch aus menschlicher Sicht. Wir sind soziale Wesen und es kann sich einsam anfühlen, im Home-Office zu arbeiten. Schaffen Sie daher Möglichkeiten, virtuell miteinander in Verbindung zu bleiben.

Seitdem ein Teil unseres Teams im Mobile-Office arbeitet, haben wir bei agiles zum Beispiel zweimal am Tag eine virtuelle Kaffeepause, in der wir uns austauschen. Außerdem haben wir über Microsoft Teams ein Anti-Einsamkeitsboard eingerichtet, auf dem wir witzige Fotos oder aufmunternde Beiträge posten und miteinander chatten können. Füreinander da zu sein hilft dabei, positiv und produktiv zu bleiben.

Angemessene Kleidung

8. Kleiden Sie sich normal.

Es mag verlockend sein, den Tag im Schlafanzug oder der Jogging-Hose zu verbringen. Ob es Ihre Produktivität und Konzentration fördert, ist fraglich. Denn unsere Kleidung hat durchaus Einfluss auf unser Denken. Daher gilt: Wählen Sie angemessene Kleidung. So kommen Sie in Arbeitsstimmung und vermeiden peinliche Situationen, wenn Sie plötzlich zu einer Videokonferenz eingeladen werden.

Diese Mindmap fasst abschließend die wichtigsten Tipps für Sie zusammen:

Mindmap -Tipps für produktives Arbeiten im Home-Office

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