agilesTalents_Header

Einstieg ins Berufsleben leicht gemacht – die ersten Eindrücke

Jonas Nöhr



Ein Beitrag von Jonas Nöhr, Dualer Student an der
Hamburg School of Business Administration
im Studiengang Business Informatics.

„Abitur in der Tasche – und dann?“ Das war die Frage, die einem immer wieder durch den Kopf gegangen ist, während man sich im finalen Jahr auf das Abitur vorbereitet hat. Beantworten konnte ich sie bis zum Schluss nicht und auch als das Abitur dann offiziell in der Tasche war, stand dahinter noch immer ein Fragezeichen. Und solange ich die Frage nicht beantworten konnte, musste ich mich nach Alternativen umschauen. Was mache ich, wenn ich nicht weiß, was ich machen will? Viel steht einem da nicht zur Auswahl.

Am wenigsten Bauchschmerzen hatte ich jedoch bei dem Gedanken an ein „Work and Travel“. Nachdem also der Backpack gepackt, die Familie verabschiedet, viel gesehen und Abenteuer erlebt wurden, ging es zurück in die Heimat und man stand vor exakt der selben Frage wie vor der Reise: „Was möchte ich machen?“

Von Selbstdurchleuchtung bis zur Bewerbungsmappe

Also setzte man sich hin und recherchierte welches Studium oder welche Ausbildung einem am meisten entspricht und wofür man sich am meisten interessiert. Aber warum für eines entscheiden, wenn man die Möglichkeit hat beides zusammen zu machen, im dualen Studium. Und dabei stieß ich auf die HSBA (Hamburg School of Business Administration), die mir genau das anbietet.

Ich schaute mir die Partnerunternehmen der HSBA an. Explizit für den Studiengang „Business Informatics“, denn das war das Ergebnis und die Entscheidung meiner langen Recherche. Dabei stieß ich auf die Firma agiles.

Überzeugt davon, dass agiles der für mich passende Ausbildungsbetrieb sein kann, schrieb ich die Bewerbung und erhielt auch ziemlich schnell eine Einladung zum Bewerbungsgespräch. Nachdem eine zweite Einladung auf die erste folgte, bekam ich das Feedback, dass auch von seitens agiles Interesse auf eine Zusammenarbeit besteht. Also zögerte ich nicht lange und stimmte der Zusammenarbeit zu. Nachdem alle Formalitäten geklärt waren, konnte ich die Frage, die einen so lange beschäftigt hat, endlich beantworten. Erleichterung!

Der erste Tag

Nachdem auf den neuen Lebensabschnitt so lange hin gefiebert wurde, ging es also los. Der erste Tag und die Frage: „Was erwartet einen?“ Klar ist man aufgeregt, aber das legte sich bei mir sowas von schnell wieder ab. Von Anfang an hatte man einfach ein gutes Gefühl, wenn man sich auf den Weg zur Arbeit gemacht hat. Man fühlt sich wohl, das Klima ist so wie man es sich wünscht und die Arbeit macht Spaß – alles richtig gemacht! Jetzt heißt es, sich an den Alltag zu gewöhnen. Puuhh! Da ist man schon mal kaputt, wenn man nach 8 Stunden Arbeit nach Hause kommt …

Das Fahrtenbuch ist erst der Anfang …

In der Anfangszeit sollte uns das „Fahrtenbuch“ täglich begleiten. Unsere Übungsaufgabe, um in Navision einzusteigen und jegliche Funktionen kennenzulernen. Eine „Never Ending Story“, denn es gibt immer eine Feinjustierung die man noch vornehmen kann, immer eine Funktion die man noch einbauen kann, immer Zeiten, Daten oder Kilometerstände, die in Abhängigkeit voneinander stehen müssen, damit das Fahrtenbuch Sinn ergibt.

Als Einstieg war die Aufgabe super, aber irgendwann war der Punkt erreicht, an dem man einfach an echten Kundenanpassungen arbeiten wollte. Das kam allerdings auch nach und nach immer mehr, sodass wir jetzt, in den letzten Tagen bevor die Zeit an der Uni beginnt, nur noch an Aufgaben für Kunden arbeiten. Einfach ist allerdings etwas anderes. Gerade wenn man auf die Aufgabenstellung guckt, bevor man sie erklärt bekommt. Da denkt man sich dann schon ziemlich oft: „Was genau soll ich hier eigentlich machen? Wo soll ich die Änderung vornehmen? Was muss ich alles beachten?“ Viele Fragen, die gerade bei uns in der Anfangszeit meist nur durch eine Erläuterung der Aufgabenstellung und dessen Zweck beantwortet werden können.

Allerdings merkt man, dass man an jeder Aufgabe an Erfahrungen sammelt und sich immer besser in Navision und den Produkten zurechtfindet. Hilfe erhält man dabei eh an allen Ecken und Enden – man muss nur Fragen.

Wie geht es weiter?

Halten wir also fest: Wir arbeiten uns Schritt für Schritt voran. Kleine, leichtere Aufgaben werden komplexer und schwerer und trotz dessen wird es mit jeder Aufgabe ein Stück leichter für uns. Mehr Erfahrung, mehr Verständnis und mehr Sicherheit erhält man nach und nach. Es bringt einfach Spaß, sich den Aufgaben zu stellen und man hat zugleich ein gutes Gefühl, wenn die Aufgabe erfolgreich abgeschlossen ist. Jetzt heißt unsere nächste Aufgabe erstmal 3 Monate Universität.

Mit Sicherheit eine genauso spannende Phase wie der Einstieg bei agiles. Neue Leute, neue Aufgaben, neuer Alltag und sicherlich wieder viel Input. Aber wir werden berichten, also seid gespannt!